Weil’s gestern abend so lecker war, gebe ich das alte Familienrezept hier gerne zur Inspiration. Es ist kein reines veganes SoLaWi Rezept, aber (natürlich) sehr lecker und weckt eventuell Erinnerungen an oder Vorfreude auf die Provence.

je 250 gmageres Rind-, Hammel- und Schweinefleisch
150 ggeräucherter durchwachsener Speck
1große Zwiebel
5 ZehenKnoblauch
je eine Handvollolives casses und schwarze Oliven, in Öl und Rosmarin eingelegt (oder grüne in Salzlake eingelegte Oliven und schwarze Oliven a la Marseille)
1 gehäufter Esslöffelgrüner Pfeffer
1 dlCognac
1/4 lSahne
1/2 l Rotwein, Cote du Ventoux oder Cotes du Rhone
frische Thymianblüten oder getrockneter Thymian
Öl
Salz
1/2 Tasseungeschwefelte Korinthen

Zentrale Zutat ist das Gulasch im Schmortopf (Rezept unten als Bild) — vielleicht ist ja von Dieters Fleischaktion eine Portion im Gefrierschrank. So war es bei uns. Ich hab‘ die 250 g Mengenangabe im Rezept für Rind-, Hammel-, und Schweinefleisch einfach mit den 950 g Rindergulasch ersetzt, die Dieter abgepackt hat. Die anderen Mengeangaben kann man Pi mal Daumen anpassen; da kommt’s überhaupt nicht drauf an. Speck hab‘ ich gestern zum Beispiel nur 200 g genommen und habe ihn auch schon ganz weggelassen, wenn ich nichts im Haus hatte. Das Fleisch sollte knapp vom Rotwein bedeckt sein während es im Ofen schmort. Ideal ist ein gußeiserner Topf, in jedem Fall mit Deckel.

Aus der SoLaWi Gemüsekiste kommen die Kartoffen als Beilage. Ideal sind die Minikartoffeln, die man so in der Abholkiste im Verlauf des späteren Mittwochs überwiegend findet… etwas Arbeit beim Schälen, aber vorzüglich: mit Olivenöl, Thymian oder ähnlichem, Pfeffer, Paprika etc. würzen. Sie kommen in den Ofen, wenn der Schmortopf in die zweite Runde geht (siehe Rezept). Dazu habe ich den Schmortopf auf den Herd gestellt und etwas köcheln lassen; seinen Platz im Ofen nehmen dann die Kartoffeln bei etwas höherer Hitze (230 Grad) ein — auf einem Blech oder noch besser in einem Emaillebräter (in diesem Fall ohne Deckel). Während der knappen halben Stunde ein paar Mal wenden, damit sie von allen Seiten etwas(!) braun werden.

Dazu Feldsalat oder Postelein mit Dressing nach Wahl.

Das ganze haben wir gestern zu dritt vertilgt — mit etwas mehr Hunger geht das ;-). Reicht normal aber locker für ein, zwei Personen mehr. Dazu ein schöner Rotwein, Cote du Rhone oder etwas in der Richtung. Guten Appetit!

Kategorien: Rezepte

Joachim und Ute Worringen

Ingenieur Eletkrotechnik & Software Engineering; Gartenliebhaber; Handwerker; Koch. Gemüseanbau überlasse ich lieber den Profis!

1 Kommentar

Manfred · 16. Februar 2022 um 15:23

Mmmh, klingt fantastisch. Dazu passt sicherlich auch gut ein Rote Bete- oder Superschmelz-Salat

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