Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) bezeichnet eine landwirtschaftliche Alternative, welche die Abnehmer der Produkte von vornherein mit einbezieht.

Hier entsteht unser Kühlhaus
Hier entsteht unser Verkaufsraum

Das Konzept ist einfach: Der Hof produziert direkt für eine feste Gruppe von Menschen aus der näheren Umgebung. Diese Gruppe stellt die dafür notwendigen finanziellen Mittel als monatlichen Festbetrag zur Verfügung und garantiert damit die Gesamtkosten des Hofes. So entsteht eine neue Form der regionalen ökologischen Landwirtschaft.

Dadurch wird der Landwirt unabhängig von schwankenden Marktpreisen. Er erhält Planungssicherheit, kann verantwortungsvoll arbeiten und die Bedürfnisse von Menschen, Tieren, Pflanzen und dem Boden gleichermaßen achten.

Die Mitglieder teilen sich die Ernte des Hofes. Sie erleben die einzelnen Schritte der landwirtschaftlichen Arbeit, können erfahren, wie ihre Lebensmittel hergestellt werden und, wenn es ihr eigenes Lebensmodell erlaubt, in Teilen auch selbst aktiv mitarbeiten.

So teilen sich beide Seiten auf diese Weise die Verantwortung für einen Hof und sichern sein Bestehen. Sie tragen dazu bei, eine vielfältige regionale Landwirtschaft zu erhalten.

Solidarisch dabei ist, dass wir ganzjährig unseren Beitrag leisten – also auch im Januar erhältst Du z. B. Kartoffeln, Zwiebeln und Möhren, die für den Wintern eingelagert wurden. Lass Dich überraschen, wie vielfältig Dein Gemüseanteil selbst in den Wintermonaten noch ist.

Im Sommer teilen wir den Überfluss unter allen Ernteteilern.

Es bedeutet aber auch, dass wir z.B. das Wetterrisiko und Missernten mittragen, weil wir „unseren“ Landwirt nicht mit den Lasten für unsere regionale Versorgung allein lassen.

Mehr Infos über Dieter Cordes, „unseren Landwirt“ und zum gesamten Biobetrieb Heidkoppelhof GbR findest Du hier.